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Wenn ein Pferd sich frei bewegen und frei denken kann, dann hat es einen guten Platz.Am besten gelingt das in einer Herde, wo mehrere Pferde zusammen leben. Aber es geht nicht, dass man einfach einige Pferde zusammen auf eine Wiese stellt und sich selbst überlässt. Dabei können viele Verletzungen passieren. So etwas funktioniert nur in der freien Natur, weil es dort viel Platz gibt (tausende von Hektar). ![]() Die Herden bei uns sind vom Menschen gemacht. Das bedeutet, dass der Mensch sich um die Herde kümmern muss, denn er ist verantwortlich, wenn etwas passiert. Er muss das Verhalten der verschiedenen Pferde beobachten und notfalls eingreifen. So ein Mensch ist ein Pferdemensch. In einer Herde können Pferde verschiedener Rassen sein. Es muss nur der Mensch, der sich um die Herde kümmert, etwas vom Temperament und der Eigenart der Rassen verstehen. Das Alter der Pferde ist wichtig, denn z.B. ein Absetzer sollte in einer Herde von gleichaltrigen Pferden gehalten werden. |
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| Damit keine Unruhe entsteht, müssen immer mehrere Futterstellen und Stellen für Wasser zur Verfügung stehen. Die Größe der Herde hängt vom Platz und der Fähigkeit des Menschen ab. Wenn die Herde in einem privaten Stall ist, sollte sie nicht weniger als drei und höchstens zehn Pferde haben. In einem großen Pensionsstall müssen Gruppen gebildet werden, d.h. aber nicht, dass Stuten und Wallache getrennt werden sollen. Die Pferde werden beobachtet und dann so aufgeteilt, dass sie sich untereinander verstehen. Wenn die Herde dann feststeht, sollte sich nichts mehr daran verändern, damit sich die Pferde aneinander gewöhnen können und Ruhe einkehrt. Unsere Herde besteht aus vier Stuten und zwei Wallachen. Wir haben drei Paint Horses, ein Quarter Horse, ein PRE (Pura Raza Espanola) und einen Araber. Sie sind zwischen 7 und 25 Jahren alt. | |||
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Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche. |
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